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Naturheilpraxis Martina Honig |
BlutegelbehandlungTV-Sendung "Visite" auf NDR: Naturheilverfahren bei Knieschmerzen 19.01.2012 ..."Eine weitere Behandlungsmöglichkeit bei Kniegelenksarthrose ist die Blutegel-Therapie. Die tierischen Therapeuten kommen schon seit Jahrtausenden zum Einsatz. ... mehr Der medizinische Blutegel, lat. Hirudo medicinalis ist ein mehrere Zentimeter langer Ringelwurm. Am Vorder- und am Hinterende hat er jeweils einen Saugnapf, der zum Festhalten dient. Im vorderen Saugnapf befindet sich die Mundöffnung mit drei strahlenförmig angeordneten Kiefern. Ein Effekt der Blutegeltherapie ist der Blutverlust. Jede Behandlung stellt auch eine Art Aderlass dar. Diese Wirkung ist v.a. bei Blutstauungen oder Füllezuständen sehr erwünscht. Der jedoch viel wichtigere Effekt der Blutegelbehandlung beruht aber auf dem Sekret, welches der Egel während des Saugens in den Körper des Patienten abgibt. Der bekannteste Bestandteil ist das Hirudin, das zusammen mit weiteren Inhaltsstoffen lokal gerinnungs- und entzündungshemmend wirkt. Für die Behandlung sollte die Haut des Patienten möglichst „naturnah“ sein bzw. riechen, d.h. es darf zuvor weder Parfum verwendet noch mit stark riechenden Seifen gewaschen werden. Die Blutegel wenden sich sonst ab und beissen nicht. Ebenso sind sie sehr empfänglich für Stimmungen. Ein nervöser, hektischer Patient oder Behandler kann auch die Tiere verstören, ebenso wie Gewitterstimmung in der Luft. Auch dann kann es sein, dass eine Behandlung erfolglos abgebrochen und verschoben werden muss. Pro Behandlung werden je nach Konstitution und Beschwerdebild des Patienten 3 bis 10 Blutegel auf die ausgewählten Stellen aufgesetzt. Sie beissen meist schnell und saugen anschliessend zwischen 20 und 100 Minuten lang, was man an den wellenförmigen Bewegungen durch ihren Körper beobachten kann. Besser ist es, wenn der Patient am Tag der Behandlung Ruhe hat und die Bissstellen solange bluten lässt, bis sie von selbst aufhören. Die Menge des Blutverlustes gibt keinen Anlass zur Besorgnis, da dieser nicht grösser ist, als beispielsweise bei einer Blutspende. Es sollte allerdings auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Die Bisswunden können an den darauffolgenden Tagen leicht jucken, wie nach einem Mückenstich. Die Gefahr einer Infektion ist sehr gering, kann aber nicht absolut ausgeschlossen werden. Ausserdem bildet sich häufig ein Bluterguss im Gewebe um die Bissstellen. Dies ist normal und löst sich nach ca. 1 Woche auf. Angewandt wird die Blutegelbehandlung bei
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